Datum

demnächst

Ort

Baden oder Gumpoldskirchen

Dauer

1 Tag

Kosten

€ 690,-- (exkl. MWSt)
€ 828,-- (inkl. MWSt)

Zertifikat

Teilnahmebestätigung

Sprache

Deutsch

Vortragender: Mag. jur. Siegfried Gruber

KI-Kompetenz: was Sie darüber wissen müssen

Ganzheitliches Wissen über AI
Rechtliche Absicherung
Grundlagen von AI

Einleitung: Wozu brauchen wie eine KI-Verordnung ?

Künstliche Intelligenz (KI) revolutioniert die Art und Weise, wie Unternehmen arbeiten, Kunden interagieren und Innovationen entstehen. Doch mit den Möglichkeiten kommen auch Herausforderungen, insbesondere in den Bereichen Datenschutz, Transparenz und ethische Verantwortung. Um diese Herausforderungen zu bewältigen, wurde die KI-Verordnung eingeführt.

Die KI-VO schafft klare Rahmenbedingungen für die Entwicklung, Nutzung und den Vertrieb von KI-Systemen. Unternehmen, Entwickler und Nutzer müssen sich nun mit neuen Rechten und Pflichten auseinandersetzen, um Compliance zu gewährleisten und Strafen zu vermeiden.

In diesem Kurs erfahren Sie alles über die wichtigsten Punkte der KI-VO.


Kapitel 1: Die Grundlagen der KI-VO

Was regelt die KI-VO?

  • Risikoklassifizierung: KI-Anwendungen werden nach ihrem Risikopotenzial kategorisiert.
  • Transparenzpflichten: Nutzer müssen über die Funktionsweise und den Zweck von KI informiert werden.
  • Ethische Richtlinien: Verbot bestimmter KI-Systeme, die gegen Menschenrechte verstoßen.
  • Haftungsfragen: Wer ist verantwortlich, wenn eine KI Schaden verursacht?

Die vier Risikostufen für KI-Systeme

Das Gesetz unterscheidet zwischen vier verschiedenen Risikostufen:

  1. Verbotene KI-Anwendungen (z. B. Social Scoring, manipulative KI-Systeme)
  2. Hohes Risiko (z. B. KI im Bankwesen, Gesundheitssektor oder bei kritischen Infrastrukturen)
  3. Geringes Risiko (z. B. Chatbots, automatisierte Produktempfehlungen)
  4. Minimales Risiko (z. B. KI-gestützte Rechtschreibprüfungen)

Kapitel 2: Pflichten von Betreibern und Anbietern

Wer ist Betreiber, wer ist Anbieter?

Pflichten für Betreiber und Anbieter (je nach Risikoklasse)

  • Dokumentationspflicht: KI-Systeme müssen nachvollziehbar dokumentiert werden.
  • Transparenzanforderungen: Kunden und Nutzer müssen über den Einsatz von KI informiert werden.
  • Datenschutz und Sicherheit: die KI-VO besteht parallel zum Datenschutzrecht.
  • Ethische Verantwortung: Systeme mit hohem Risiko müssen besonders streng geprüft werden.

Kapitel 3: Auswirkungen auf Nutzer und Verbraucher

Welche Rechte haben Verbraucher?

  • Recht auf Transparenz: Nutzer müssen wissen, wenn sie mit einer KI interagieren.
  • Recht auf menschliche Kontrolle: Bei Entscheidungen mit hoher Tragweite (z. B. Kreditanträge) muss ein Mensch involviert sein.
  • Recht auf Beschwerde: Wenn eine KI diskriminiert oder fehlerhafte Entscheidungen trifft, haben Nutzer ein Beschwerderecht.

Welche Pflichten gelten für Nutzer von KI?

  • Einhaltung der Nutzungsrichtlinien: KI darf nicht für illegale Zwecke missbraucht werden.
  • Verantwortungsbewusste Nutzung: KI-generierte Inhalte dürfen nicht zur Täuschung eingesetzt werden.
  • Datenschutz beachten: Nutzer müssen ihre Daten in KI-Systemen bewusst verwalten.

Kapitel 4: Strafen und Sanktionen bei Verstößen

Die KI-Vo sieht empfindliche Strafen für Verstöße vor. Die Sanktionen richten sich nach der Schwere des Verstoßes:

  • Geringe Verstöße: Verwarnungen und kleinere Geldstrafen
  • Mittelschwere Verstöße: Bußgelder bis zu mehreren hunderttausend Euro
  • Schwere Verstöße: Strafen in Millionenhöhe und Marktverbot für bestimmte KI-Produkte

Besonders betroffen sind Unternehmen, die KI ohne Transparenz nutzen oder ethische Richtlinien verletzen.


Kapitel 5: Praktische Umsetzung für Unternehmen und Entwickler

Wie kann ein Unternehmen sich an das AI-Gesetz anpassen?

  1. Analyse der eigenen KI-Systeme: In welche Risikostufe fällt das Produkt?
  2. Transparenzrichtlinien umsetzen: KI-generierte Entscheidungen müssen nachvollziehbar sein.
  3. Datenschutz und Sicherheit gewährleisten: Sensible Nutzerdaten müssen geschützt werden.
  4. Mitarbeiter schulen: Teams sollten über das AI-Gesetz informiert sein.
  5. Regelmäßige Compliance-Checks: Unternehmen sollten regelmäßig überprüfen, ob sie gesetzeskonform handeln.

Vorteile einer frühzeitigen Anpassung

  • Vermeidung von Strafen durch frühzeitiges Handeln
  • Bessere Kundenbindung durch Transparenz und Sicherheit
  • Langfristiger Markterfolg durch gesetzeskonforme KI-Anwendungen

Kapitel 6: Zukunftsaussichten und weitere Entwicklungen

Das AI-Gesetz ist nicht in Stein gemeißelt – es wird sich mit der Technologie weiterentwickeln. Experten gehen davon aus, dass folgende Themen in Zukunft eine Rolle spielen werden:

  • Strengere Regeln für generative KI: Systeme wie ChatGPT könnten stärkeren Regularien unterliegen.
  • Internationale Harmonisierung: Weltweit werden ähnliche Gesetze eingeführt.
  • KI-Ethik und Verantwortung: Diskussionen über die ethischen Grenzen von KI werden weitergeführt.

Fazit: Warum du dich mit dem AI-Gesetz beschäftigen solltest

Das neue AI-Gesetz bringt große Veränderungen für Unternehmen, Entwickler und Nutzer. Es stellt sicher, dass KI verantwortungsvoll genutzt wird, schützt Verbraucherrechte und schafft klare Rahmenbedingungen für Innovation.

Die wichtigsten Vorteile auf einen Blick:

  • Klare Regeln und Rechtssicherheit für Unternehmen und Entwickler
  • Schutz der Verbraucherrechte und mehr Transparenz im Umgang mit KI
  • Vermeidung von hohen Strafen durch frühzeitige Anpassung
  • Bessere Marktchancen für gesetzeskonforme KI-Produkte

Wer frühzeitig handelt und seine KI-Anwendungen an die neuen Vorschriften anpasst, kann nicht nur Strafen vermeiden, sondern auch langfristig erfolgreich bleiben.

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um sich mit dem neuen AI-Gesetz auseinanderzusetzen und die Vorteile einer transparenten und ethischen KI-Nutzung zu nutzen.

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